Wie schlägt man Brasilien?

Stärken und Schwächen der Seleção

Unfassbar: Löw macht gegen Algerien genau die gleichen Fehler wie beim EM-Aus gegen Italien

Der Rekordweltmeister Brasilien ist bei der WM 2014 das Maß aller Dinge. Titelverteidiger Spanien, einzige Mannschaft, die auf jeder Position Weltklassebesetzung hatte, ist bereits sensationell ausgeschieden. Nun wird der Titel über den Rekordweltmeister Brasilien vergeben. Scolari hat 2012 eine desolate Seleção übernommen und diese 2013 überraschend zum Confederations-Cup-Sieg geführt. Die Erwartungen der heißblütigen Brasilianer schnellten hoch. Die WM zeigt aber, dass Scolari die Mannschaft seitdem nicht  weiterentwickeln konnte;  das Team um Superstar Neymar stagniert und offenbart erhebliche Schwächen. Der Spielsystemwechsel von Scolari gegen Chile wäre beinahe zum Supergau geworden.  
Brasilien kann mit Thiago Silva, Neymar und Alves eigentlich nur drei Weltklassespieler aufbieten. Oscar, Fred, Luiz und Marcelo haben internationale Klasse, die letzten beiden aber mit regelmäßigen Fehlern in der Abwehr. Der Rest sind Ergänzungsspieler ohne jede Großartigkeit. Auf Neymar lastet die ganze Verantwortung.
Scolari setzte bei der Spielerauswahl auf überragende körperliche Fähigkeiten, Athletik, Dynamik und Schnelligkeit und nicht auf Ballsicherheit und Abgezocktheit.
Die hohe Fehlerquote von Luiz, Marcelo oder Gustavo wird in Kauf genommen. Scolari weiß, dass er spielerisch mit Spanien, Deutschland und Holland nicht mithalten kann; seine einzige Chance ist, diese Mannschaften zu überlaufen. Dabei hofft er, dass die Euphorie im eigenen Lande die Fehlerquote senkt. Diese Hypothese ist aber hochriskant, da die nervösen Spieler Zuhause dem noch viel höheren Druck ausgesetzt sind.

Stärken, aber viel mehr Schwächen in der Seleção

Die Schwächen der brasilianischen Equipe: Ein lebloses und ideenloses Mittelfeld ohne Führungsspieler, höchstens WM-Durchschnitt. Im Angriff mit Fred, Oscar oder Hulk nur internationales Mittelmaß mit eingeschränkt zur Verfügung stehenden Mitteln. Mit Luiz, Marcello und Gustavo gleich drei Spieler, die immer wieder zu kapitalen Fehlern neigen und damit ständige Unsicherheitsfaktoren darstellen.
Das Team beherrscht das Halten des Balles in den eigenen Reihen nicht; so, wie es Deutschland über die Bayernspieler erlernt hat und mittlerweile auf hohem Niveau spielen kann, wenn von Löw richtig aufgestellt wird. Auch kann Brasilien in der Abwehr nicht dicht machen und den Gegner einfach kommen lassen, um aus einem starken Abwehrverbund zu kontern. Einziges Mittel, das sie haben, ist nach vorne zu spielen, Tempo zu machen und den Schlagabtausch zu suchen.
Die absolute Stärke des Teams ist Neymar. Er ist ein Weltklassestürmer, technisch perfekt, schnell, pass-und schusssicher und auch noch kopfballstark, mit ungewöhnlichem Sprungvermögen. Er ist wesentlich wirkungsvoller als Ronaldo von Portugal, auch weil seine Mitspieler um einiges besser sind und ihm deshalb auch bessere Bälle zuarbeiten. Neymar kommt hauptsächlich über die Mitte und links. Dort werden auch die Tore erzielt. Vorbereiter der meisten Angriffe ist Marcelo. Nach hinten mit bitteren Fehlern (Kroatien Eigentor, Chiles Ausgleich über Marcelos Einwurf) ist er mit unbändiger Laufleistung und Kampfwillen der große Antreiber, dabei sogar deutlich wirkungsvoller als seine Mittelfeldkollegen. Auf der rechten Mannschaftsseite macht der ebenfalls läuferisch starke und dynamische Alves genauso wie links Marcelo den meisten Power. Allerdings nicht so wirkungsvoll, da vor ihm keine starken brasilianische Spitzen stehen und Neymar  nicht von rechts so gut erreichbar ist.

Scolari verlässt zum ersten Male gegen Chile seine taktische Linie.

Chiles Stärke ist es, sich mit zehn Mann in die Defensive zu stellen, abzuwarten und wirkungsvoll zu kontern. Scolari gab deshalb und zum ersten Mal überhaupt, im Achtelfinalspiel seine Offensiv-Taktik auf und ließ ganz bewusst die Chilenen kommen. Dies klappte wie ausgedacht, die Brasilianer konterten, hatten so viel mehr Platz und kamen ständig zu guten Torchancen. Folgerichtig fiel auch schon bald das verdiente 1:0.  Brasilien blieb weiterhin defensiv, stellte nach wie vor die Chilenen tief stehend erst in der eigenen Hälfte, und hatte damit Chile ausgezeichnet im Griff. Aber aus dem Nichts heraus wurde gepatzt und den Chilenen der Ausgleich geschenkt. Scolaris Spielerauswahl hat die Sicherheit für eine solche Spielweise nicht. Nach dem Ausgleich völlige, alle Mannschaftsteile treffende, brasilianische Verunsicherung. Einmal so gestartet,  gelang dem Team auch das Umschalten auf ein wirkungsvolles Angriffsspiel nicht mehr.  Und so quälte man sich mit viel Glück über ein Elfmeterschießen in die nächste Runde.

Problem: Deutschlands Schwächen sind genau dort, wo Brasilien seine Stärken hat

Im Halbfinale kann es bei einem jeweiligen weiteren Sieg zu einem Aufeinandertreffen von Brasilien und Deutschland kommen. Die Spielersubstanz Deutschlands ist weit besser als die Brasiliens. Nur hat Deutschland gerade auf der rechten Seite seine Schwächen. Mustafi und Boateng in der Defensive sind gegen Neymar auf verlorenem Posten, greifen nicht aggressiv an, sondern weichen zurück und lassen die Gegenspieler passen und schießen. Das geht bei Neymar, der auch noch zwei Tore bei der WM aus der zweiten Reihe geschossen hat, unweigerlich daneben. Auch kopfballmäßig sind die beiden im eigenen Strafraum viel zu schwach. Und vorne würde Özil gegen das Laufwunder Marcelo stehen. Özil, der jedem Zweikampf aus dem Weg geht und keinerlei Defensivaggressivität entwickelt oder hat. Das rechte deutsche Duo Boateng/Özil oder Mustafi/Özil verlieren hier gegen Neymar/Marcelo das Spiel. Auch darf man Alves nicht auf rechts das Spiel machen lassen. Der auf Spitzenniveau zu langsame Podolski müsste dies unweigerlich aber zulassen.
Gegen Brasilien wäre rechts das Duo Lahm/Müller eine richtige Antwort. Links wäre es Schürrle, der Alves am besten einengen kann.

Löw kann man nur noch als „dumm“ bezeichnen

DFI versucht immer sachlich zu begründen und Beleidigungen zu unterlassen. In diesem Fall und trotz prinzipiellem Widerwillen bleibt einfach keine andere Bezeichnungsalternative. Die deutsche Sprache hat für jemanden, der immer wieder, unaufhörlich, den oder die gleichen Fehler macht, als treffendste  Bezeichnung das Wort „dumm“. Es wird auch bei der Gerichtsbarkeit verwendet. Und Löw hat eins zu eins im Algerienspiel die Fehler wiederholt, die zum blamablen Ausscheiden gegen ein schwaches Italien bei der letzten EM geführt hat. Nach zweijähriger Bedenkzeit.
Der Vergleich: Nach vier recht guten Spielen in der EM wurde die Taktik gegen Italien plötzlich von Löw gewechselt, genauso wie jetzt gegen Algerien, hier nach einem souveränen Gruppensieg. Gegen Italien wurde ohne Rechtsaußen gespielt, dafür nahm Löw zusätzlich Özil in das Mittelfeld, stellte ihn neben Kroos, die sich nun auf engem Raum völlig ineffizient im Wege standen. Auf der freien, verwaisten Rechtsaußenposition tauchte zwangsweise immer Boateng, der nominelle rechte Verteidiger auf, was erwartungsgemäß wirkungslos blieb, d.h.  die Rechtsaußenposition wurde einfach verschenkt und im Mittelfeld ging durch den zusätzlichen Özil, der noch nie mit dem Bayernblock harmoniert hat, gar nichts, ja, es entstand völlige Verwirrung und Unordnung und Italien kam alleine zu Torchancen, Balotelli nutzte davon zwei. Özil hatte keine Bindung und verlor in der bereits alles entscheidenden ersten Halbzeit die Bälle am Fließband.
Nun Algerien: Özil spielte nicht, wie in den Spielen zuvor auf Rechtsaußen, sondern im zentralen Mittelfeld. Auf der verwaisten Rechtaußenposition tauchte der absolute Nobody und WM-Lehrling Mustafi, der Rechtsverteidiger, auf. Ihm gelang dort nicht ein einziger vernünftiger Ball, im Gegenteil, völlig freistehend leitete er durch einen Fehlpass die erste Großchance der Algerier ein. Also Außenposition wieder verschenkt und den freien Raum wiederum für einen völlig ungelernten und unqualifizierten Spieler. Özil verlor im Mittelfeld mehr Bälle als Schweinsteiger, Lahm und Kroos zusammen, war wieder ohne jede Bindung. Die Verunsicherung nahm von Minute zu Minute zu, Algerien, die noch eine Nummer schwächer sind als Italien bei der WM, kam reihenweise zu Torchancen. Hätten sie, wie Balotelli, zwei genutzt, dann wären wir schon wieder auf der Heimreise.
Mustafi war schon gegen Ghana extrem schwach und schaute teilnahmslos zu, wie sein Gegenspieler das 1:1 köpfte. Ohne internationale Erfahrung kann man nicht bei einer WM bestehen. Mustafi kann einem Leid tun, er ist hier völlig überfordert. Löw ist nun auch hier Wiederholungstäter. Den Versuch Özil im Mittelfeld neben den Bayernspieler und Khedira zu quetschen ist schon zu mehr als ein dutzend Mal danebengegangen. Nur in Spielen gegen Aserbeidschan und Färöer Inseln sind auch solche Aufstellungen erfolgreich.

Löws Glück war Mustafis Verletzung

Durch die Verletzung Mustafis wurde endlich die Rechtsverteidigung mit Lahm richtig besetzt. Löw war zum richtigen Handeln gezwungen worden, er selbst hat da nichts erkannt und hätte weitergemacht. Mit Schürrle kam ein echter Rechtsaußen und das deutsche Spiel bekam Ordnung und Überlegenheit, als Störer Özil aus dem Mittelfeld auf Linksaußen wechselte. Die Grundordnung der ersten Spiele war wieder hergestellt und sofort lief das Spiel als Einbahnstraße auf das Algerientor und wir hatten im Minutentakt eine Torchance nach der anderen. Mit richtiger Aufstellung wäre Algerien klar beherrscht worden.

Deutschland hat das Potential zum Weltmeister, Hochachtung vor der kämpferischen Leistung

Wir haben nach wie vor das Potential zum Weltmeister, es ist keine überragende Mannschaft vorhanden, wir können jede schlagen. Unser größter Gegner ist der eigene Bundestrainer, der im Schatten von Guardiola oder Klopp immer wieder sich mit etwas Besonderem beweisen will.
Auch nicht zu übersehen: Boateng war wie so oft auf der zentralen Defensivposition wieder einmal völlig von der Rolle. Nicht nur, dass er sich selbst eine unfreiwillige Kopfnuss holte, sondern sein Zweikampfverhalten, sein Stellungsspiel und sein ständiges ängstliches Abdrehen bei den Schüssen des Gegners  waren unterirdisch. Ohne „Weltklasse-Libero“ Neuer hätte es über Boateng wohl mehrmals geklingelt.
Was war gut: Neuers absolute Spitzenleistung, Schweinsteigers Kampf und Einsatz bis zur Erschöpfung, die kämpferische Leistung von Mertesacker, Lahm und Höwedes, auch wenn letzterer dieses Mal einige unglückliche Situationen hatte und Kampf und Laufstärke von Müller über 120 Minuten. Müller war der Matchwinner, da er, als die Ordnung wieder hergestellt war, mit feiner Einzelleistung immer wieder die Abwehr ausspielte oder überlief und den entscheidenden Pass auf Schürrle spielte. Der Bayernblock, Mertesacker und Khedira waren mit unbändigem Willen in der Lage alle Unzulänglichkeiten Löws auszubaden. Hochachtung vor der kämpferischen Leistung.

Weitere Hintergründe Brasilien

Brasilien hat wohl eine der schlechtesten Mannschaften, die sie jemals zu einer WM geschickt haben. Und dies passiert ausgerechnet zu der eigenen Heim-WM. Vom Rekordweltmeister wird immer erwartet, dass sie Weltmeister werden und diesmal zuhause sowieso. Es lastet immer noch der Makel einer bereits im Jahre 1950 verlorenen Heim-WM. Ein zweites Mal darf dies nicht mehr sein. Der Erwartungsdruck ist kaum auszuhalten, dem Trainer und den Spielern ist aber bewusst, dass man kein starkes Team hat. Gegen Chile rannte ein sonst cooler Scolari wie ein aufgeregtes Huhn hin und her und Luiz, Marcelo und sogar Alves, dem Weltklassemann vom FC Barcelona, unterliefen reihenweise Fehler. Der überflüssige Ausgleich der Chilenen fiel aus heiterem Himmel, weil Marcelo einen Einwurf vergeigte. Die Nervosität der Seleção war ab diesem Zeitpunkt sicht- und greifbar, bei der ganzen Nation und dem Team herrscht blanke Angst vor. Selbst am Tage des Eröffnungsspieles gab es bei den Brasilianern keinen Ansatz von WM-Euphorie, die Stimmung stieg mit den wenig überzeugenden Siegen der Seleção. Gegen Kroatien und gegen Chile wurde in der Defensive reihenweise gepatzt und dass man überhaupt im Viertelfinale steht, kann man getrost als glücklich bezeichnen. Der beste Vereinsfußball wird in Europa gespielt. Die Champions-League wird seit Jahren von einer Handvoll Teams kontrolliert. Dort aber spielen die brasilianischen Nationalspieler keine überragende Rolle. Selbst Superstar Neymar muss sich bei Iniesta, Xavi,  Piquet & Co. unterordnen.

Weitere Autohof.net News

23.06.14
Autohof-Betreiber schalten Kartellamt ein
Alfred Wedlich ist sauer. Der Betreiber des Autohofs Mitterteich an der A 93 wirft der Konkurrenz an der Raststätte Waldnaabtal Preisschwindel beim Tanken vor. Das ist nur die neueste Runde in einem erbittert geführten Kampf.
16.06.14
„Preisschwindel“ an der Tank&Rast-Autobahn-Raststätte
Die heftig umstrittene Autobahn-Raststätte der Tank&Rast, Waldnaabtal an der A93, sorgt schon wieder für neue negative Ereignisse.
03.06.14
Tippspiel-Brasil
Wer wird Tippkönig?
21.05.14
„Abzocke“: Schon wieder Streit bei Tank&Rast Autobahn-Raststätte Waldnaabtal
„Abzocke“: Schon wieder Streit bei Tank&Rast Autobahn-Raststätte Waldnaabtal
20.05.14
Deutschlands Trainer des Jahres: Weinzierl vor Klopp und Guardiola
TOP12 der besten Trainer in Deutschland Saison 2013/2014
16.04.14
Autobahn: VEDA erhebt schwere Vorwürfe gegen Tank&Rast
Die VEDA macht die Autobahn-Tank&Rast, die Inhaberin von mehr als 90 Prozent aller Raststätten-Lizenzen auf der Autobahn ist, mit dafür verantwortlich, dass in Deutschland ein immer größer werdendes „Lkw-Parkplatz-Chaos“ existiert und darüber hinaus hunderte von Millionen Euro an Steuergeldern völlig überflüssig ausgegeben wurden und auch heute noch ausgegeben werden. Dabei handelt es sich um Gelder, die an anderer Stelle der Staatskasse fehlen und für dringende Aufgaben, wie z.B. die Behebung von Straßenschäden oder den Ausbau von Straßen, nicht zur Verfügung stehen. Auch ärgert man sich über die „Hochpreispolitik“ der Autobahn-Raststätten. Diese sind allein an der Tankstelle nicht selten über 10 Cent pro Liter teurer als Tankstellen unmittelbar neben der Autobahn. Damit erhält die ganze Branche der Autobahn-Versorger ein schlechtes Image.
08.04.14
Die einmalige Werbeidee
Die einmalige Werbeidee Originalbier aus Rio de Janeiro
28.03.14
Rissiges Betongold
Tank & Rast: Heruntergekommene Raststätten, überzogene Preise, ausgepresste Pächter – doch ein Finanzinvestor verdient Milliarden damit. Um die Politik schaut dem Treiben an den Autobahnen tatenlos zu.
21.03.14
Startschuss zum zwölften 24-Autohof
Mit dem offiziellen Spatenstich am 22.02.2014 gab die 24-Autohof-Gruppe den Startschuss zum zwölften 24-Autohof an der A14 Anschlussstelle Halle-Tornau (AS16) Wie der Expansionsleiter der 24-Gruppe Hr. Wolfgang Graf mitteilte werden mit dem neuen 24-Autohof Halle-Oppin dringend benötigte LKW-Parkplätze für den Großraum Leipzig-Halle errichtet.
17.02.14
24-Agip-Autohof Knüllwald an der A7 Ausfahrt Homberg/Efze ist eröffnet
Seit Montag, den 3. Februar ist der Streckenzug der A7 zwischen Kassel und Fulda um eine Top-Rastanlage reicher. Betreiber Ralf Hoppe, erfahrener Gastronom und Kaufmann, erstmals aber auf einem Autohof tätig und sein Team durften gleich am ersten Tag unerwartet viele Gäste begrüßen.
07.02.14
ADAC – Reformen der leeren Phrasen
Kritik an Rastanlagentest wird wie in „alten Zeiten“ zurückgewiesen 24-Autohöfe fordern von ADAC Beitragsrückerstattung gegenüber Mitgliedern
21.01.14
Raststättentest 2013
Regelmäßig führt der ADAC einen großen Autobahn-Raststättentest durch. Dieser wurde immer mehr vom ADAC zu einem Wettbewerb zwischen Autobahn-Raststätten auf der Autobahn und Autohöfen neben der Autobahn aufgeschaukelt. 2013 titelte der ADAC in der Hauptpressemitteilung, die dann bundesweit von den Medien übernommen wurde: „Raststätten im ADAC Test besser als Autohöfe“. Diese Aussage entspricht ganz und gar nicht der Meinung der Kunden, wie es auch ein Verkehrsgutachten feststellt, das im gleichen Zeitraum des Tests umfangreiche Kundenbefragungen durchführte. Eine neutrale Haltung des ADACs wird ernsthaft bezweifelt, da die Raststätten und der ADAC seit Jahren in weitreichenden geschäftlichen Beziehungen stehen und sich öffentlich regelmäßig und in großer Aufmachung als Premiumpartner präsentieren.
16.01.14
24 eröffnet mit der AGIP auf der A7 den zehnten Autohof
Regensburg/Homberg (Efze), 15. Januar 2014 – Die letzten Vorbereitungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Anfang Februar eröffnet mit dem 24-Agip Autohof Homberg (Efze) die bis jetzt größte Anlage seine Tore. Auch bei der hochmodernen, aber gemütlichen neuen Anlage greift das beliebte und bewährte 24-Konzept. Das bedeutet Top-Service rund um die Uhr zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis, Sauberkeit, Komfort, modern-gemütliches Design und eine Vielzahl an Gastronomie unter einem Dach. So gibt es im 24-Autohof Homberg (Efze) ein CAFÉINO-Restaurant mit frisch zubereiteten lecker leichten Gerichten, eine SUBWAY-Filiale, ein Burger-Restaurant sowie einen idyllischen Paulaner Biergarten. Eine moderne Agip-Tankstelle sowie ein umfassend sortierter Reiseshop runden das Angebot ab.
10.01.14
Pkw Maut Diskussion und Raststättentest
Zweifelsfrei stellt der ADAC als Verein wichtige Dienstleistungen für seine mobilen Mitglieder bereit und besitzt insgesamt ein positives Image. Doch gibt es eine zweite gewerbliche Seite, die als Versicherungskonzern, Kartenverlag und Reisebüro und nicht zu vergessen, die als Lobbyist. Der Konzernumsatz der ADAC Tochterunternehmen überschritt 2012 die Grenze von einer Milliarde Euro, genauso wie das Beitragsaufkommen des Vereins einschließlich seiner Regionalclubs. Ein regelrechtes Eigentor hat der ADAC mit der Forderung geschossen, die Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen durch eine Erhöhung der Mineralölsteuer zu ersetzen. Dies wurde mit mehr Gerechtigkeit begründet. Die Erhöhung der Mineralölsteuer trifft den Falschen, nicht den ausländischen Verkehrsteilnehmer, der an unseren Straßenkosten beteiligt werden soll, sondern ganz überwiegend und schon wieder den deutschen Autofahrer und auch denjenigen, der die Autobahnen gar nicht benutzt. Selbst bei den eigenen Mitgliedern ist die Verärgerung groß, die durch diese Forderung in jedem Fall zur Kasse gebeten werden. Auch volkswirtschaftlich ist es die schlechteste Lösung.
03.01.14
Streit um Pkw-Maut erreicht die Autobahn-Versorgung
Der Streit um die Einführung einer Pkw-Maut rückt auch die immensen Kosten, die für den Erhalt unserer Straßen notwendig sind, in den Fokus. Es ist zwar erforderlich, die ausländischen Autobahnnutzer an den Kosten der Autobahninfrastruktur zu beteiligen, doch die Einnahmen aus einer solchen Pkw-Maut würden sich aber voraussichtlich in einem ersten Schritt in einem überschaubaren Rahmen halten. Finanziell deutlich mehr bringen würde dagegen die dringend notwendige Reform der Autobahnversorgung, insbesondere bei der Schaffung von neuen Autobahn-Raststätten und Lkw-Parkplätzen. Sie würde alleine über eine Milliarde Euro einsparen. Die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen sind über 50 Jahre alt, nicht mehr zeitgerecht und zum Nachteil aller Autobahnbenutzer.
30.12.13
Pkw-Maut: Irrweg Erhöhung der Mineralölsteuer
Pkw-Maut: Irrweg Erhöhung der Mineralölsteuer Die Deutschen zahlen, die EU-Bürger fahren
06.12.13
Bund und Länder können Steuergelder sparen
Bund und Länder können Steuergelder sparen Autohöfe an der Autobahn immer beliebter
19.11.13
24-Autohof Mühldorf erwägt Hausverbot gegen Richter Dr. Windhorst (CSU) aus Töging
24-Autohof Mühldorf erwägt Hausverbot gegen Richter Dr. Windhorst (CSU) aus Töging
12.11.13
Ausgezeichnete Autohofkette eröffnet in einem halben Jahr ersten Autohof an der neuen Autobahn A94
In Erharting wird der erste Autohof an der Autobahn A94 München-Passau gebaut.
05.11.13
Autobahn A9 Hermsdorfer Kreuz Verkehrsbehinderung Radarfalle
Seit Jahren blitzt es in Fahrtrichtung Berlin nach der Autobahnbrücke aus einer fest installierten Radarfalle. Die Autobahn selbst ist gut ausgebaut, übersichtlich und führt geradlinig durch das Kreuz. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung an dieser Stelle ist nicht zu erwarten und auch nicht verständlich, außer es finden Bauarbeiten in diesem Abschnitt statt.
09.10.13
„24“ und Agip bauen Autohof an der A7
Richtfest an de Ausfahrt Homberg/Efze – 150 Lkw-Parkplätze
17.09.13
Autohöfe wollen durch Gesetzesänderung die Sicherheit auf deutschen Autobahnen erhöhen
Nebeneffekt: Bund spart dreistelligen Euro-Millionenbetrag
28.08.13
Autohöfe überholen Autobahn-Raststätten!
Raststätten Monopol treibt Preise - ADAC Präsident kritisiert
29.07.13
Stärkt ehem. Bayerischer Ministerpräsident eine „britische Heuschrecke“ zu Lasten des Mittelstands?
Autohof-Denunzierungsschreiben von Markus Löw von der Tank & Rast wird veröffentlicht
19.07.13
Abzocke der Autobahnnutzer durch Ramsauers Verkehrsministerium
Vier bayerischen Autohöfen platzt wegen überflüssigen Raststätten-Neubauten der Kragen
15.07.13
ConfedCup Finale: Was kann (muss) Löw von Scolari lernen?
In der Pressekonferenz nach dem ConfedCup Finale stellte ein Journalist an „Filipao“, so wird Nationaltrainer Filipe Scolari liebevoll in seiner Heimat genannt, die Frage, die am meisten Beachtung erfuhr: „Alle sind erstaunt, wie kann man in so kurzer Zeit eine Mannschaft, die gerade noch völlig diskreditiert war, in den Stolz des Volkes verwandeln?“ Das Geheimnis Scolaris ist die ganz gezielte Spielerauswahl, weg vom selbstverliebten Ballzauberer, und hin zu Spielern, die 90 Minuten und mehr Vollgas geben können, deren Stärken Antritt, Spurt, Kondition und Kraft sind. Hohe balltechnische Fähigkeiten sind bei den Spielern der brasilianischen Fußballnationalmannschaft, der Seleção, sowieso vorhanden. Power, Technik, Tempo, von der ersten Minute an, bis das Spiel entschieden ist.
24.06.13
24-Autohöfe beste Autohof-Kette Deutschlands 2013
Über 10.000 Leser wählten „24“ bereits zum siebten Mal auf Platz 1
28.05.13
Reisezeit – Reizthema – Toilettengebühren auf der Autobahn
Auf Autohöfen ein „kleines Geschäft machen“ 70/50 Cent Sommeraktion von über 35 VEDA-Autohöfen
07.03.13
Autohöfe deutlich günstiger als Autobahn-Raststätten
ADAC stellt bis zu 11 Cent Preisunterschied fest
Autohöfe in Deutschland sortiert
Autohöfe in Österreich sortiert
Alle Autohöfe im Navi
zum GPS POI Download
Kostenlos! für alle gängigen Navigationssyteme
Spartipps für die Autobahn
So finden Sie unsere
Rabattpartner:
Alle Rabattpartner anzeigen
Wollen Sie mitmachen?
Melden Sie hier Ihren Autohof kostenfrei bei autohof.net an!
zur Anmeldung
Einkaufsgemeinschaft
Klicken Sie hier, um nähere Informationen über die Vorteile der Autohof Einkaufsgemeinschaft
zu erfahren.